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Zeitsprünge in China: Künstlerischer Rückblick auf drei Reisen 1993, 2014 und 2019

Am 6. November 2025 begeisterte der Vortrag „Zeitsprünge – Drei Chinareisen der Künstlerin Eva Koethen“ unser Publikum.
Prof. Dr. Eva Koethen nahm die Gäste mit auf eine faszinierende Zeitreise durch ihre China-Erfahrungen – von Xi’an bis Zhangjiajie, von Kunst bis Kultur. Unter der Moderation von Dr. Meng Schmidt-Yin entstanden inspirierende Gespräche über Kunst, Wandel und interkulturellen Dialog.
Mit spannenden Werken wie „Gesichterlandschaften im chinesischen Arbeitsalltag“ oder „Hommage an die Landschaften von Zhangjiajie“ zeigte Prof. Koethen, wie Kunst Brücken zwischen China und Deutschland schlägt.
Ein Abend voller Austausch, Inspiration und Applaus!

1993 Gesichtslandschaft: Bei der Besichtigung einer Ziegelfabrik faszinierte mich ein abseits gelegenes
Materialstück, das als chinesisches Gesicht zu meiner ersten Skulptur avancierte. Es setzte eine imaginative Gesichter-Serie in Gang: zunächst aus Steinen, ähnlich den bekannten Landschafts-Szenerien chinesischer Schatz-Sammlungen, später aus unterschiedlichen Alltags-Materialien.

2014 Marks of Berlin 1-3 wurden eigens für das Museum der alten chinesischen Kaiserstadt Xi‘an zusammengestellt und rückten die Wahrzeichen der neuen Hauptstadt in den Blick. Aus heutiger Sicht laden die fotografischen Räume erneut dazu ein, ihre zeichenhafte Ausstrahlung in Bewegung zu versetzen, und die vielen kleinen und großen Veränderungen zu entdecken.

2019 Hommage an das Zhangjiajie-Gebirge bildet einen photographischen Rahmen um ein Bergrelief aus Holz, Stein, Ziegel und Plastikmaterial. Die ungewöhnliche Anordnung kontrastiert die traditionelle Naturverbundenheit Chinas mit seiner wachsenden Technikverehrung. Ingenieurskunst wie der eindrucksvolle Fahrstuhl auf einen steilen Bergrücken erschließt den Menschen fernliegende Gebirgszüge und verändert ihren Blick auf die phantastischen Landschaften.

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